In dieser Schritt-für-Schritt Anleitung zeige ich dir, wie du deinen eigenen Blog starten kannst! Ich erkläre dir wichtige Blogger-Begriffe wie Webhosting, Domain, Theme etc. und zeige dir, wie du deinen eigenen Blog in unter 30 Minuten einrichten kannst.

 

Mich erreichen mich viele Fragen zum Thema Bloggen:

  • “Wo und wie kann ich einen Blog erstellen?”
  • “Wie fange ich meinen Blog an?”
  • “Was gibt es für Möglichkeiten einen Blog zu erstellen für Anfänger?”
  • “Welche Blogging-Plattform soll ich für meinen Blog verwenden?”
  • “Wie kann ich beim Bloggen Geld verdienen?”

Deshalb habe ich hier für dich diesen ausführlichen Leitfaden erstellt wie du ganz einfach deinen eigenen Blog erstellen kannst.

 

Schritt 1: Wahl der Blogging-Plattform

Möglicherweise hast du bereits eine Idee oder ein Thema für deinen neuen Blog. Vielleicht möchtest du aber auch nur einen Ort, an dem du deine Gedanken austauschen kannst.

Was aber ist der beste Weg, um loszulegen? Im ersten Schritt musst du dich für eine der zahlreichen Blogging-Plattformen entscheiden. Die beliebtesten Plattformen sind:

  • Google Blogger
  • WordPress.com
  • WordPress.org

Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel verfasst, welcher dir helfen soll, dich für eine Plattform zu entscheiden: https://www.bloggerheaven.de/wordpress-blogger-welche-plattform-ist-fuer-dich/

Wenn du direkt senkrecht starten möchtest und bereit bist einige Euros zu investieren, so kann ich dir definitiv einen selbstgehosteten Blog auf WordPress.org empfehlen. Diese Plattform bietet dir alles, um deinen Traum-Blog zu kreieren. Alle bekannten Blogger verwenden diese Plattform.

Ich zeige dir mit diesem Leitfaden auf, wie du deinen eigenen WordPress.org Blog einfach erstellen kannst.

Schritt 2: Blognamen und Domain Registrierung

Im nächsten Schritt musst du dich für einen Namen für deinen Blog entscheiden. Ausserdem solltest du eine Domain mit deinem Namen erwerben. Also beispielsweise: www.deinwunschblog.de

Die Wahl eines Domainnamens für deinen neuen Blog kann eine Herausforderung sein. Du solltest einen einzigartigen Namen wählen, welcher einen klaren Bezug zu deinem Blog Thema hat. Auch solltest du noch in einigen Jahre glücklich sein mit deiner Namenswahl.

Dazu kommt, dass ein Domainname einzigartig sein muss. Das heisst, jede Domain kann es nur einmal geben. Hat schon jemand anders deine Wunschdomain weggeschnappt, so musst du dir einen neuen Namen überlegen.

Mit folgendem Tool kannst du prüfen ob deine gewünschte Domain noch verfügbar ist: www.bloggerheaven.de/ionos-domain*

Einige Tipps für die Wahl deines Blognamens / Domain

  • Dein Blogname sollte einfach zu merken und so kurz wie möglich sein
  • Versuche auf Nummern und Bindestriche zu verzichten. Dies verwirrt unnötig, da die Besucher nicht wissen ob die Zahlen in der Domain ausgeschrieben werden müssen
  • Optimalerweise erkennt man bereits in dem Namen, um was es sich auf deiner Seite dreht. Ein Frühstücksblog könnte beispielsweise heissen: Breakfast Heaven 🙂
  • Dein Name sollte einzigartig sein und keine Marken- oder Namensrechte eines anderen Unternehmens verletzen
  • Versuche wenn möglich eine .de /.at /.ch oder eine .com Endung für deine Domain zu wählen. Diese sind den Besuchern am vertrautesten

Optimalerweise erstellst du eine Liste mit potentiellen Namen. Danach kannst du überprüfen ob diese noch zur Verfügung stehen. Ebenfalls solltest du überprüfen ob dein gewünschter Name auch auf Social Media Plattformen noch zur Verfügung steht. Ich kann dir dafür folgendes Tool empfehlen: https://namechk.com/

Nachdem du dich für einen Namen entschieden hast, ist es an der Zeit, einige Euros zu investieren um den Namen beziehungsweise die Domain zu registrieren. Das kostete typischerweise so ca. 10-15 Euro pro Jahr. Es gibt zahlreiche Domain Anbieter. Ich kann dir z.B. den deutschen Provider 1&1 empfehlen. Der Provider bietet dir eine einfache Oberfläche um deine Domain kostengünstig zu registrieren: www.bloggerheaven.de/ionos-domain*

Schritt 3: Webhosting und WordPress Installation

Nachdem nun der Domainname gekauft ist, ist es an der Zeit das Blog-Hosting in Angriff zu nehmen. Als Hosting wird Speicherplatz im Internet bezeichnet. Also ein Ort, wo all deine Dateien, die du auf deinen Blog lädst, liegen. Dies können Bilder, Texte oder auch PDF Dokumente sein. Auf diesem Hosting wird dann auch deine WordPress Software installiert.

Es gibt zahlreiche Anbieter, welche einen Hosting-Service anbieten. Hier ist es wichtig, einen seriösen Anbieter zu wählen. Sollte es mal zu Problemen kommen, so ist es wichtig, schnell einen Ansprechpartner zu haben.

Ich habe mehrere Anbieter evaluiert und kann dir das IONOS Webhosting von 1&1 empfehlen. Der Anbieter ist zuverlässig, verfügt über einen super Kundenservice und das Interface ist leicht zu bedienen.

Erstelle deinen einen Account und folge den Anweisungen um deinen WordPress Blog aufzusetzen: www.bloggerheaven.de/ionos-wp-hosting*

Natürlich kannst du auch einen anderen Hosting Anbieter wählen. Kehre einfach, sobald du deinen WordPress Blog erstellt hast, zurück zu dieser Anleitung um mit dem nächsten Schritt fortzufahren.

Schritt 4: WordPress Einstellungen anpassen

Sobald du anfängst Beiträge zu schreiben wirst du viel Zeit mit WordPress verbringen. Wir wollen uns deshalb einen kurzen Überblick über die WordPress Oberfläche verschaffen. Zuerst könnten all die Einstellungen und Schaltflächen etwas einschüchternd wirken, aber nach ein paar Tagen oder Wochen wirst du wie ein Profi durch die Oberfläche navigieren!

Um dir den Einstieg zu erleichtern möchte ich dich auf einige Punkte hinweisen: Als erstes solltest du, falls du dies noch nicht gemacht hast, die  Blogtitel und Untertitel für deinen Blog festlegen. Wähle im WordPress Interface den Menüpunkt Einstellungen und danach den Unterpunkt Allgemein. Gib hier einen Titel sowie einen Untertitel für deinen Blog ein.

Als nächstes empfehlen wir dir, dass du deine Link-Struktur festlegst. Es macht Sinn, dies möglichst am Anfang zu bestimmen. Klicke dazu den Menüpunkt Einstellungen und danach den Unterpunkt Permalinks an. Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für die Link-Struktur auf deinem Blog. Wir bevorzugen die Variante Beitragsname.

Die Links zu deinen Beiträgen könnten dann beispielsweise so aussehen: www.bloggerheaven.de/beitragname.

 

Schritt 5: Los bloggen!

Cool, du bist nun schon fast bereit, deine ersten Beiträge zu verfassen. Bevor es jedoch so weit ist und du mit deinem Blog “live” gehst, solltest du noch einige Seiten auf deinem Blog anlegen.

In WordPress unterscheidet man zwischen Beiträgen und Seiten. Als Beiträge werden die eigentlichen Blogposts bezeichnet. Im Gegensatz dazu gibt es noch Seiten, die man typischerweise einmal anlegt und noch noch selten bearbeitet. Gehe dazu im WordPress Interface zum Menüpunkt “Seiten”. Dort hast du die Möglichkeit statische Seiten für deinen Blog zu verfassen. Wir können wir folgende Seiten empfehlen.

“Über mich” Seite

Vor allem neue Leser sind neugierig und möchten die Person hinter dem Blog kennenlernen. Nehme dir Zeit und erstelle eine interessante Seite, welche etwas über dich erzählt. So kannst du schnell das Vertrauen zu deinen Lesern aufbauen.

 

Kontaktseite

Wenn du möchtest, dass Leser, oder später eventuell auch Unternehmen, leicht mit dir in Kontakt treten können, empfehlen wir, dass du eine Kontaktseite auf deinem Blog anlegst. Zeige dort auf, wie Leser dich erreichen können. Möglicherweise kannst du auch ein Kontaktformular auf dieser Seite einfügen. Dazu können wir dir folgendes Plugin empfehlen: Contact Form 7.

 

Rechtliche Seite

Auch wichtig ist die Impressum- sowie die Datenschutz Seite. Dort gibt man an, wer man ist und welche Services auf der Webseite genutzt werden. In einigen Ländern ist man rechtlich verpflichtet, ein Impressum zu haben.

Meine Seite verfügt über eine Datenschutzbestimmung sowie ein Impressum. WordPress bietet einen Leitfaden an, wie die Datenschutz Seite aussehen kann. Gehe dazu im WordPress Interface auf den Punkt Einstellungen und danach auf Datenschutz für mehr Informationen. Um das Impressum für deine Seite zu erstellen, kann ich dir folgende Webseite empfehlen: https://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Je nach Blog sind nun noch weitere Seiten denkbar. Du kannst diese aber auch später noch problemlos hinzufügen.

Nachdem du die wichtigsten Seiten auf deinem Blog angelegt hast, ist es Zeit, deinen ersten Blogpost zu erstellen. Gehe dazu im WordPress Interface zum Menüpunkt “Beiträge”. Dort hast du die Möglichkeit deinen Blogpost zu verfassen. Ich habe dir eine Checkliste erstellt mit 10 Punkten, welche du beachten solltest: https://www.bloggerheaven.de/blogpost-checklist/

 

Juhu! Nun ist es offiziell

Du hast deinen eigenen Blog erstellt und deinen ersten Beitrag veröffentlicht. Fühlt sich das nicht cool an?! Ich weiss noch genau als ich meinen ersten Beitrag veröffentlicht habe. Ich war wahnsinnig aufgeregt und glücklich!

Ich hoffe, dir hat diese Anleitung gefallen und du konntest Nutzen daraus ziehen. Hast du noch weitere Fragen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Beste Grüße

Olivier

 

PS: Hier habe ich noch einige weiteren Ressourcen für dich um zu beim Blog-Start zu helfen:

 

*Es handelt sich um einen Affiliate-Link, das heisst, wenn du auf der verlinkten Website etwas kaufst, erhalte ich eine Provision.

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